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Über mich

Mit vierzehn Jahren begann ich zu fotografieren, zunächst eher zu knipsen. Animiert dazu hat mich mein Vater, der vormals als Optiker tätig war und mich in die Grundlagen der Fotografie, aber auch in die Geheimnisse der Dunkelkammer einführte.  Mal mehr, mal weniger intensiv begleitet mich diese Leidenschaft seitdem.

 

Begonnen habe ich mit einer 6x9-Rollfilmkamera (BESSA von Voigtländer), dann nutze ich die Voigtländer Bassamatik (Kleinbild) meines Vaters und stieg mit einer Cosina (Neckermann, Prakitka-Nachbau) in die Spiegelreflextechnik ein. Es folgten zwei Canaon A1, bis ich auf die Digitalfotografie setzte. Lange Dunkelkammersitzungen waren mit Familie und Beruf nicht mehr vereinbar.

Ab 2007 habe ich mit einer Pentax K 10 (Objektive: 28 - 55, 130, 210) fotografiert; 2010 kam eine Canon G 10 dazu, die man stets dabei haben kann. Diesem Duo bleibe ich treu, ab Sommer 2013, mit den neueren Modellen Pentax K-30 und Canon G 1X. Seit 2016 ist erstmals eine Vollformatkamera, die Pentax K-1, dabei.

 

"Photography is not about cameras, gadgets and gismos. Photography is about photographers. A camera didn't make a great picture any more than a typewriter wrote a great novel."

Peter Adams

Ich lebe in Gießen (Hessen) und in Halle/Saale, wo ich beruflich tätig bin. Spontane Unterwegs-Fotografie möchte ich das bezeichnen, was ich mache. Das geschieht auf Reisen, aber ebenso in der näheren Umgebung und eigentlich überall, wo ich mir etwas Zeit nehmen kann, zu Fuß die Umgebung zu erkunden. Dabei geht es mir um das Festhalten von Eindrücken, die mich auf irgendeine Weise berühren, neugierig machen, Assoziationen hervorrufen: Menschen, Architektur, Dinge, Zeichen, Landschaften ...  Eine engere konzeptionelle Linie verfolge ich darüber hinaus nicht. Konzeptideen habe ich schon (kleinere Serien finden sich im Bereich "Galerien) - allein, es fehlt noch die nötige Zeit, um kontinuierlich an einem Thema dran zu bleiben. Bis dahin also: Eklektizismus verbunden mit der Freude am fotografischen Sehen und Entdecken. Dabei gilt meine Vorliebe der Streetfotografie und ich versuche der in Frankreich "geborenen" Linie der so genannten humanistischen Fotografie nachzueifern (Robert Doisneau, Willy Ronis, Sabine Weiss, Cartier-Bressen, Robert Frank, Vivien Maier - um einige Orientierungspunkte zu geben). Ihr geht es es in all ihren Ausprägungen im Wesentlichen um zufällige Begegnungen, um symoblische Szenen des gesellschaftlichen Miteinanders, also Beobachtung, nicht Mission.

"Wether or not I create art is not of importance. For me, photography is a mean of expressing my wonderment at objects or certain people, a way of celebrating the poetry of nature or the melancholy of passing time."

Guy Bourdin

Mit der digitalen Nachbearbeitung (Adobe Lightroom 6) gehe ich eher sparsam um. In der Regel geht es um Korrekturen und Bildbeeinflussungen, die im analogen Bereich auch in der Dunkelkammer geschehen könnten. Vieles wandele ich in Schwarz-Weiß (Nik Software, Silver Efex Pro II), weil sich damit oft eine gewisse Distanz herstellt, aber auch eine größere Konzentration auf das Motiv erreicht werden kann. Einige besondere Arbeiten dazu sind im Bereich "Schwarz und Weiß" zusammengefasst.

"When you photograph people in color, you photograph their clothes. But when you photograph people in Black and white, you photograph their souls!"

Ted Grant

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